Galerie Harmstorf - Maritime und zeitgenössische Malerei - Kunst und Einrahmungen

Fritz Kronenberg

Geboren: 13. Dezember 1901 in Köln

Gestorben: 4. April 1960 in Hamburg

Kronenberg besuchte die Holz-Bildhauerklasse an der Kölner Kunstschule und studierte von 1920 bis 1923 Zeichnen an der Akademie Karlsruhe mit Karl Kluth.

1923 reiste er als Butler, Schiffsjunge u.ä. in die USA, nach Spanien und Nordafrika, 1924 nach Norwegen. 1925 machte er in Paris Bekanntschaft mit Georges Braque, Helmuth Kolle und Wilhelm Uhde.

Als freischaffender Künstler ließ er sich 1927 in Hamburg nieder, heiratete die Tochter des rheinischen Industriellen Otmar Strauß und schloss Freundschaft mit Emil Maetzel und Ivo Hauptmann. 1932 folgte sein Beitritt zur Hamburgischen Sezession und die Teilnahme an den "Zinnober"-Festen.

1933 zog er sich aus dem Kunstbetrieb zurück und war während der NS-Zeit zeitweilig Dozent an der Kunstschule Koppel. 1937 wurden sechs seiner Arbeiten in der Hamburger Kunsthalle und im Museum für Kunst und Gewerbe als "entartet" beschlagnahmt.

1940 heiratete er erneut, diesmal die Lehrerin Sigrid Vogler. 1941 wurden sie Eltern eines Sohnes.

1943 wurden seine Wohnung und sein Atelier ausgebombt und seine Werke zerstört. Erst 1949 kehrte er nach Hamburg zurück und trat 1950 dem Deutschen Künstlerbund bei. 1953 wurde er Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg.

Studienreisen führten ihn 1954 in die Karibik, 1957 nach Skagen, 1958 mit dem Schiff rund um Südamerika und 1959 in die Bretagne. Währenddessen erhielt er 1958 den Edwin-Scharff-Preis.

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