Galerie Harmstorf - Maritime und zeitgenössische Malerei - Kunst und Einrahmungen

Willem Grimm

Geboren: 2. Mai 1904 in Eberstadt bei Darmstadt

Gestorben: 1986 in Hamburg

1919 bis 1921 besuchte er die Klasse von Rudolf Koch an der Kunstgewerbeschule Offenbach, 1922 die Debschitz-Schule in München bei Carl Caspar.

Anschließend fertigte er in Worpswede Handdrucke für Walter Hollander. 1924 wurde er Pralinenschachtelbemaler bei Armbruster in Bergedorf bei Hamburg.

Später absolvierte er auf Empfehlung Dr. Rosa Schapires ein Studium an der Landeskunstschule bei Willi Titze.

1926 war er bei Karl Schmidt-Rottluff in Berlin. 1926 und 1929 hielt er sich in Paris auf, wurde aktiv in der Hamburgischen Sezession und in einem Atelier in der Hartwiccusstraße. 1929 gründete er zudem die "Grimm-Gesellschaft", gefördert durch die Sammlerin Emmi Ruben. 1930 und 1931 erhielt er einen Lehrauftrag an der Landeskunstschule und unternahm 1931 mit Ruwoldt und Kluth eine Italienreise. 1933 hatte er ein Atelier im Ohlendorff-Haus und war ab 1934 Jährlich auf Sylt.

Er unternahm eine Studienreise mit Kluth nach Norwegen, sowie Reisen nach Dänemark und Basel, in die Alpen und nach Schweden.

1937 heiratete er Käthe Franck, zusammen hatten sie zwei Kinder (Michael und Kathrin). Fünf seiner Arbeiten wurden als "Entartete Kunst" aus der Hamburger Kunsthalle entfernt, eine in Husum. Daraufhin machte er eine landwirtschaftliche Ausbildung auf dem Barkenhof in Worpswede.

1939 kehrte er mit der Familie nach Hamburg zurück und wurde im 2. Weltkrieg als Munitionsbewacher in Hamburg-Rissen eingesetzt. 1945 bis 1969 war er Lehrer (Prof.) für freie Malerei an der Kunsthochschule Hamburg. 1959 erhielt er den Edwin-Scharff-Preis. 1963 heiratete er ein zweites mal, die Malerin Margret Thiemann. 1967 war er in der Villa Massimo in Rom tätig.

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