Galerie Harmstorf - Maritime und zeitgenössische Malerei - Kunst und Einrahmungen

Wilhelm Frahm-Pauli

Geboren: 14. März 1879 in Hamburg

Gestorben: 18. März 1960 in Hamburg

Wilhelm Frahm wurde mitten auf St. Pauli geboren. Seine Eltern waren einfache Gastwirtsleute. Schon als Schüler beschloss der junge Frahm, Maler zu werden. Mit Energie und Fleiss verfolge er sein Ziel. Er besuchte zunächst die Kunstgewerbeschule in Hamburg, um mit einem Empfehlungsschreiben des damaligen Leiters der Hamburger Kunsthalle sein Studium an der Kunstakademie in Kassel weiterzufüren, danach war er Meisterschüler unter Prof. Knackfuß.

Schon bald fand sein eigenwilliger unverwechselbarer Stil Anerkennung. Sein Hauptwerk aus Kasseler Zeit entstand 1904: "die Schneiderwerkstatt". Ausstellungen und Preise folgten. Fortan nannte er sich zur Unterscheidung anderer Maler gleichen Namens Frahm-Pauli. Den Zusatz entlieh er seinem Geburtsort. Sowohl in seiner Kunst als auch in seinem Privatleben, blieb Frahm-Pauli Zeit seines Lebens ein Außenseiter. Den gängigen Stil- und Kunstrichtungen paßte er sich nicht an, er malte nur das, was er selbst achtete und ehrte: die arbeitenden Menschen seiner norddeutschen Heimat.

Seine Darstellungen erinnern stark an die großen französischen Realisten des 19. Jahrhunderts. Seiner unverwechselbaren, kräftigen und doch sensiblen Malweise blieb er Zeit seines Lebens treu. Frahm-Paulis Schaffen zählt fraglos zu den bedeutendsten Zeugnissen der frühen Hamburger Malerei des 20. Jahrhunderts. Durch Zufall wurde sein für lange verschollen gehaltener Nachlass 1988 wiederentdeckt und innerhalb kurzer Zeit ausgestellt.

Einige seiner Kinderbilder erinnern stark an Paula Modersohn-Becker: Nachweislich verbrachte Frahm-Pauli eine Zeit seines Lebens in Worpswede.

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